8. August 2022

Zillertaler Krapfen

Zillertaler Krapfen kommen, wie der Name es schon sagt, aus dem wunderschönen Zillertal. Jedoch werden die beliebten Krapfen in ganz Tirol gerne gemacht und gegessen. Sie sind fester Bestandteil zahlreicher Dorffeste, Musikabende oder Bauernmärkte. Aber nicht jeder macht die schmackhaften Krapfen selber zu Hause, deshalb ist ihr Genuss immer etwas Besonderes, auch für waschechte Tiroler. 🙂 Wir zeigen euch heute aber, wie man die Krapfen selber machen kann und somit ein Stück Tirol ins Haus bringt.

Zutaten

Für den Teig

  • 250g Roggenmehl
  • 250g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 250ml Wasser
  • Salz

Für die Füllung

  • 500g Topfen (Quark), trocken
  • 300g Graukäse
  • 4 gekochte Kartoffeln
  • Schnittlauch
  • Salz
  • Ausreichend Butterschmalz zum Ausbacken
Zubereitung

Für den Teig die beiden Mehlsorten vermischen und auf die Arbeitsfläche geben, dann das Ei mit ein wenig Wasser mixen und zum Mehl hinzufügen. Eine Prise Salz hinzufügen und dann mit den Händen durchkneten und nach und nach Wasser dazugeben, bis der Teig geschmeidig ist.

Für die Füllung den Schnittlauch fein hacken und dann die gekochten Erdäpfel schälen und zerstampfen. Anschließend die Erdäpfel und den Schnittlauch mit dem Topfen und zerbröseltem Graukäse vermengen. Die Mischung gut salzen und immer wieder Wasser hinzugeben, damit sie nicht zu fest wird.

Dann den Teig zu einer Rolle formen, in kleine Stücke schneiden und diese anschließend zu kleinen Kreisen ausrollen. In die Mitte der Teigstücke ein wenig der Kartoffel-Käse-Masse verteilen, wobei die Ränder frei bleiben. Nun die Krapfenränder mit ein wenig warmen Wasser am Finger anfeuchten und zusammenkleben. Abschließend die Krapfen in heißem Butterschmalz goldbraun ausbacken und dann heiß genießen.

Tipp: Nach einer deftigen Mahlzeit wie Zillertaler Krapfen empfehlen wir einen Alten Tiroler Obstler.

Graukäse:

Früher wurde der Graukäse aus der sogenannten Restmilch hergestellt. Da sie oft tagelang gesammelt wurde, wurde die Kuhmilch automatisch sauer. Vor allem vor der Einführung der Labkäserei, wurde in Tirol vor allem Sauermilchtopfen und Sauermilchkäse gekast.

Nach dem Erhitzen wird der Käse gesalzen, in Holzformen gepresst und zum Reifen in den Käsekeller gelegt. Wegen der dort herrschenden Bedingungen beginnt der Käseteig aufzureißen und ein blaugrauer Schimmel wandert durch die Risse von außen in das Innere des Käses. Dadurch erhielt der Graukäse seinen Namen. Der Käse reift bei etwa 19 Grad Celsius für 10-20 Tage.

Graukäse ist ein sehr fettarmer Sauermilchkäse mit nur 1,6% Fett in der Trockenmasse. Außerdem enthält 100g Graukäse etwa 30g Eiweiß und eignet sich deshalb ideal für eine bewusste und gesunde Ernährung.

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