12. November 2022

Zillertaler Erdäpfelblattln mit Sauerkraut

Erdapfel vs. Kartoffel

Wo in Deutschland das Wort Kartoffel Großteils die Standardbezeichnung für das Wurzelgemüse ist, wird in Österreich öfters Erdapfel verwendet. Doch wie kam es dazu?
Als im Mitte des 16. Jahrhunderts die Kartoffel von Südamerika nach Europa kam wurde die Pflanze wegen der hübschen Blüten gezüchtet. Die Menschen wussten nicht, dass sich unter der Erde eine schmackhafte Knolle versteckt.
Das lateinische Wort malum terrae beschrieb früher alle Früchte, die im oder am Boden wuchsen, wie Melonen, Kürbisse oder Gurken. Davon leitete sich das Wort Erdapfel ab, nicht nur im Deutschen. Auch in anderen Sprachen wie Französisch oder Holländisch spricht man von dem Apfel der Erde.
Also woher kommt der Name Kartoffel, wenn doch der Erdapfel so viel naheliegender ist?
Der Ursprung geht auf das italienische Wort tartufolo zurück, das kleiner Trüffel heißt. Daraus entwickelte sich dann Tartuffel, das T wurde durch das K ersetzt und somit entstand die Kartoffel.

Erdäpfelblattln

Zutaten

1kg mehlige Erdäpfel
300g warme Butter
250g Mehl
1 Ei
Muskatnuss und Salz
Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung

Die Blattln sind aus einem klassischen Erdäpfelteig. Dazu zuerst die Erdäpfel mit Schale weichkochen und dann mit einer Kartoffelpresse passieren. Dann mit der warmen Butter, dem Mehl und dem Ei vermengen.
Dann die Masse mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
Anschließend den Teig dünn ausrollen und in kleine Quadrate oder Rauten schneiden. Dann die Blattln beidseitig in heißem Butterschmalz ausbacken, bis sie goldbraun sind.

Sauerkraut

Zutaten

1kg Sauerkraut
1 große Zwiebel
100g Bauchspeck
60g Zucker
80g Schweineschmalz
1 Knoblauchzehe
500ml Wasser
Wacholderbeeren, Kümmel, Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zuerst den Zucker in einem Topf langsam karamellisieren und dann mit dem Kräuteressig ablöschen. Dann das Schweineschmalz hinzugeben und die in Streifen geschnittene Zwiebel darin anschwitzen.
Nun den Speck im Ganzen und das Sauerkraut dazugeben und mit dem Wasser auffüllen. Den Knoblauch hineinpressen und die Lorbeerblätter dazugeben und dann alles zusammen zirka eine halbe Stunde kochen lassen. Nicht zu lange kochen lassen, sodass das Kraut noch ein wenig bissfest bleibt.
Zum Schluss die Wacholderbeeren, den Kümmel und den Pfeffer in einem Mörser fein zermahlen, zum Kraut hinzugeben und noch mit Salz abschmecken.

Fertig! Jetzt nur noch die Erdäpfelblattln mit dem Kraut in einem großen Blech in der Mitte des Tisches servieren und gemeinsam genießen.

Tipp: Nach einem deftigen Gericht wie diesem empfehlen wir einen Alten Tiroler Obstler.

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